State of the Media 2021 Deutschland: Wie arbeiten Journalisten?  

 

Wirtschaftlicher Druck, knappe Ressourcen und Fake News: der State of the Media Report 2021 für Deutschland zeigt, welche Herausforderungen sich für Journalisten ergeben. Gleichzeitig vermittelt er aber PR- und Kommunikationsprofis ein Bild davon, auf was es Journalisten ankommt und was Sie von den Kommunikatoren benötigen. 

 

Journalisten verfügen über knappe Zeitressourcen. Diese müssen Sie optimal nutzen, weshalb es um so wichtiger ist, dass Sie ihren Quellen vertrauen können und die ihnen zur Verfügung gestellten Informationen, die wichtigsten Fakten beinhalten. Es muss schnell gehen und es muss einfach sein, Inhalte zu verifizieren und zu prüfen. Was sind also die wichtigsten Informations-Quellen für Journalisten und in welcher Form möchten Sie Informationen erhalten? 

 

Nachrichtenagenturen sind die bevorzugte Informations-Quelle für Journalisten 

 

 

Nummer eins bei den Informationsquellen sind die Nachrichtenagenturen als bezahlter Dienstleister der Medienunternehmen. Das können die großen Nachrichtenagenturen wie dpa, AP oder Reuters sein. Darunter fallen allerdings auch die kleineren, spezialisierten Agenturen und Dienste, wie sid (Sport-Informations-Dienst) oder epd (Evangelischer Presse-Dienst).

Auf Rang zwei folgen dicht dahinter die Pressemitteilungen, gefolgt von Branchenexperten. Wir sehen, dass Dienstleister, Unternehmen und Experten gleichermaßen als vertrauensvolle Quelle wahrgenommen werden.

 

Pressemitteilungen und Studien bevorzugt

 

Pressemitteilungen sind für die Journalisten weiterhin die bevorzugte Form, in der sie Informationen von den Unternehmen und PR-Agenturen erhalten möchten. Dabei sollten sich PR-Profis unbedingt an die klassischen Prinzipien des Aufbaus einer Pressemitteilung halten: die wichtigsten Informationen und Fakten voranstellen, kurz und präzise formulieren und von Superlativen bzw. Marketingsprech absehen. Vor allem vermeiden sollten die Autoren einer Pressemitteilung die Formulierungen „einzigartig“, das „Beste seiner Art“ und „weltklasse“, die jeweils über 60 Prozent der Journalisten nicht mehr hören können. Neben den Pressemitteilungen haben rund drei Viertel der Teilnehmer zudem Forschungsberichte und Studien genannt.  


 

Diese Multimedia-Elemente binden Journalisten in ihre Artikel ein 

 

Einige der genannten Formen sind multimedial. Welche davon setzen die Journalisten tatsächlich ein? Deutlich und an erster Stelle stehen wenig überraschend Bilder. Diese sollten Unternehmen und PR-Agenturen auf alle Fälle zu jeder Story bereitstellen. 

 

 

 

Kostenloser Download: der State of the Media Report 2021 für Deutschland  

 

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