Aus den Medien:

Axel Springer ändert Grundsätze ++ Instagram Reels ++ Medien-Studie 

 

++ Axel Springer passt Firmengrundsätze an

++ Facebook launcht den TikTok-Konkurrenten Instagram Reels

++ Die Score-Media-Group publiziert die Medien-Umfrage „Zeitungsfacetten" 

 

Axel Springer passt Firmengrundsätze an 

Der Axel Springer Konzern reagiert auf die weltweite Debatte zu Rassismus und Gleichberechtigung und passt seine Firmengrundsätze an. Mittels eines Videos, in dem der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner persönlich auf die Themen und Änderungen eingeht, betont der Konzern, dass er als liberales und modernes Unternehmen für Freiheit als den „wichtigsten Wert“ eintritt. Wichtig ist bei den Änderungen vor allem die Modifizierung des letzten von fünf Punkten. Der hieß bislang „Wir lehnen politischen und religiösen Extremismus ab“. Dieser erhielt den Zusatz, dass man darüber hinaus „jede Art von Rassismus und sexueller Diskriminierung“ ablehnt.

Diese Grundsätze sind eine Konstante bei dem Verlag. Tatsächlich wurden sie bereits im Jahr 1967, also vor über 50 Jahren und im Vorfeld der damals aufkommenden Unruhen unter deutschen Studenten, formuliert. Der Axel-Springer-Verlag stand damals enorm im Fokus, als im Sommer 1967 Studenten in Westdeutschland mit Protesten auf Gleichberechtigung, Emanzipation und gewünschte Bildungsreformen aufmerksam machten. Trauriger Höhepunkt war dabei die Erschießung des Studenten Benno Ohnesorg bei einer Protestaktion in West-Berlin am 02. Juni 1967. Seither wurden sie immer wieder leicht aktualisiert. Bei der Hauptversammlung im vierten Quartal ist zu erwarten, dass die Anpassungen präsentiert und abgesegnet werden. Laut dem Unternehmen sind die Grundsätze sogar Teil der Satzung und sind auch Bestandteil der Journalisten-Verträge. 

 

Facebook launcht den TikTok-Konkurrenten Instagram Reels 

Facebook plant, in den nächsten Wochen Instagram Reels an den Start zu bringen. Das neue Produkt soll sich als Pendant zum populären chinesischen Videodienst TikTok positionieren. Reels ist bereits in Deutschland, Frankreich, Brasilien und Indien angelaufen. Nun soll der neue Facebook-Dienst in den nächsten Wochen weltweit in über 50 Ländern lanciert werden. Das Vorgehen des sozialen Netzwerks stellt eine der Strategien dar, aufkommende Wettbewerber auszubremsen. So hat der Tech-Konzern in den vergangenen Jahren beliebte Konkurrenten wie Instagram oder WhatsApp aufgekauft und in das eigene Geschäftsmodell integriert. Alternativ entwickelt Facebook Produkte, die Angebote eines populären neuen Dienstes ähneln: Dies war etwa bei Instagram Stories der Fall, dass eine ähnliche Funktion bei Snapchat imitierte. Im Umgang mit dem Rivalen TikTok scheint die US-Plattform jetzt eine ähnliche Strategie anzustreben. Zugutekommen könnte Facebook darüber hinaus, dass immer mehr Länder den chinesischen Videodienst und seinen Umgang mit Nutzerdaten mit Argwohn betrachten. Eine verstärkte Regulierung oder gar ein Verbot von TikTok könnte Facebook bei der Etablierung seines Konkurrenzprodukts in die Hände spielen. 

 

Die Score-Media-Group publiziert die Medien-Umfrage „Zeitungsfacetten“

Nach der aktuellen Studie „Zeitungsfacetten“ der Score Media Group halten 70 Prozent der Deutschen professionellen Journalismus für unerlässlich; bei den Lesern von regionalen Tageszeitungen sind es sogar 75 Prozent. 57 Prozent der Bevölkerung glauben, dass Tageszeitungen „echte Fakten und eine Einordnung von Themen durch kompetente Experten, die ihren Beruf gelernt haben“ anbieten. Im Gegensatz dazu ist das Vertrauen in soziale Medien deutlich geringer, da nur 22 Prozent denken, dass dort präsentierte Nachrichten zur Information ausreichen. Mittlerweile nutzen etwa 19 Prozent von Lesern die Digitalausgaben ihrer Zeitungen mindestens wöchentlich. Die Beschäftigung mit der Printausgabe ist aber oftmals intensiver: 77 Prozent der Nutzer studieren eine Ausgabe zumindest 15 Minuten lang, 29 Prozent lesen sogar mindestens eine halbe Stunde. Befragt nach der Beachtung von Werbeanzeigen in den einzelnen Medien, liegt das Fernsehen vor Regionalzeitungen und Internet/Social Media. „Die vergangenen Monate dürften das Bewusstsein der Menschen in Bezug auf die Notwendigkeit von professionellem Journalismus noch einmal deutlich geschärft haben“, so Score-Geschäftsführer Carsten Dorn.  

 

 

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Autor: Cision Insights-Team 

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