Die IAA Mobility 2021 analysiert: wer und was hat Resonanz erzeugt

Die IAA Mobility 2021 muss in vielerlei Hinsicht als außergewöhnlich bezeichnet werden. Unsere Kollegen von Cision Insights haben die Messe im Spiegel der globalen Medienberichterstattung und Erwähnungen auf sozialen Kanälen analysiert und sind zu aufschlussreichen Erkenntnissen gekommen. Die wichtigsten stellen wir Ihnen hier vor.

 

Die sechs wesentlichen Erkenntnisse der Analyse der „IAA Mobility 2021“ in München

Zum ersten Mal, seit 1951 fand die Messe nicht in Frankfurt, sondern in München statt. Dabei wurde das Konzept stärker als zuvor in den öffentlichen Raum der Gastgeber-Stadt München hineingetragen. Den größten Unterschied zu früheren IAA-Ausgaben dürfte aber die Tatsache sein, dass das Thema „Auto“ in das übergeordnete Thema „Mobilität“ integriert wurde.

 

Das neue Konzept der Messe rund um das Thema „Mobilität“ zieht neue Zielgruppen an und bietet auch ein Forum für Unternehmen und Akteure, die nicht direkt aus der traditionellen Automobilbranche stammen. Bezeichnend dafür ist z.B. die starke Präsenz von Fahrradherstellern auf der Messe. Gleichzeitig verliert die IAA an globaler Relevanz für die Automobilindustrie und sieht sich nicht zuletzt, wegen der deutlich geringeren Präsenz von internationalen Automobilherstellern einem sinkenden Medieninteresse gegenüber.

 

1. China blickt auf die IAA

Im asiatisch-pazifischen Raum, vor allem in China, gewinnt die IAA seit 2013 kontinuierlich an Sichtbarkeit in den Medien. Das hängt sicherlich auch mit der ansteigenden Präsenz chinesischer Firmen auf der IAA zusammen. Betrachtet man andere Zielmärkte, wie den amerikanischen Kontinent oder Europa, erkennt man einen deutlichen Rückgang an Medienaufmerksamkeit.

 

2. Produkte statt Strategiethemen

Blickt man auf die bei der IAA vertretenen Fahrzeughersteller und die von ihnen lancierten Themen, dann stehen Produkte ganz klar im Fokus. Es sind vor allem die neuen Modelle und Konzepte über die gesprochen wird, während Strategiethemen weniger Aufsehen erregen.

 

3. So elektrisch wie nie zuvor

Ganz klar: das Thema Elektromobilität ist der Star der Messe. Globale Medien fokussieren sich nicht auf ein einzelnes Modell, sondern machen die IAA 2021 zur elektrischsten Messe aller Zeiten und legen den Fokus auf die Digitalisierung, Smart Car und Autonomes Fahren.

 

4. „Typisch Deutsch“: Klima-Proteste

Blickt man auf die Medienberichterstattung und Diskussionen in sozialen Medien innerhalb von Deutschland, fällt auf, dass innerhalb der IAA-Berichterstattung die Proteste bzw. die Klimaberichterstattung den größten Anteil besitzen. In Deutschland werden diese themen wesentlich stärker behandelt, als in allen anderen Regionen und Zielmärkte.

 

5. Medialer Fokus auf die Messe

In der Kommunikation gibt es einen einheitlichen Strategiewechsel: 2021 fokussieren nahezu alle Fahrzeughersteller ihre Aktivitäten vor allem auf den Medientag bzw. die Vorabendveranstaltung und damit auf die Zeit, bevor die Messe auch für die Besucher öffnet. Insgesamt werden fast 70 Prozent der IAA-Berichterstattung während der Veranstaltung generiert.

 

6. Wer wo Social Engagement erzielt hat

Betrachtet man die Diskussionen auf sozialen Kanälen, sieht man, dass dort gerade die neuen (Mobilitäts-) Konzepte die Nutzer begeistern. Während auf Instagram vor allem Mercedes Benz durch seine Beiträge starkes Engagement erzeugt, punkten BMW und Volkswagen auf YouTube. Im Vergleich dazu erzeugen Twitter-Beiträge von den ausstellenden Unternehmen eher geringes Engagement.

 

 

Laden Sie sich hier die gesamte Analyse der IAA Mobility 2021 herunter.

 

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